Angebote zu "Tagebuch" (46 Treffer)

Wer ist Miroslav K.?
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Miroslav Krleza (1893-1981) ist der bedeutendste Schriftsteller der kroatischen Literatur. Von 1917 bis zu seinem Tod war sein Schaffen maßgeblich nicht nur für Kroatien, sondern für ganz Jugoslawien. Hervorgegangen aus dem alten Österreich-Ungarn, neugierig alle Ereignisse aufnehmend, wurde er zu einer einzigartigen Instanz, sich in allen europäischen Literaturen zu Hause fühlte, in der ungarischen, der russischen und der polnischen ebenso wie in der deutschen, französischen und englischen. Seine Werke atmen deshalb den Geist Europas, ehe der Kontinent zusammenwuchs. Krlezas Leben mit seiner engen Bindung an Zagreb, mit Stationen in den Kadettenanstalten Ungarns, mit Reisen nach Paris und in die Sowjetunion ist nicht weniger interessant als seine Werke. Er hat in allen Gattungen Hervorragendes geleistet, im Drama, in der Novellistik, im Roman, in der Lyrik, im Essay und in seinen Tagebüchern. In seinen Polemiken kämpfte er erst für eine linke, sozialkritische Literatur, dann aber, nach der Verkündung des Sozialistischen Realismus, gegen die schlechte linke Kunst. Er suchte den »Zusammenstoß auf der Linken« und wurde in der Zeit Titos zum Wegweiser der Literatur. Seit 1950 leitete er das Enzyklopäische Institut, in dem die jugoslawischen Enzyklopädien erschienen. Seine Werke wurden in viele Sprachen übersetzt. In dem vorliegenden Buch sind Leben und Werk des großen kroatischen Autors dargestellt.

Anbieter: buecher.de
Stand: 19.06.2019
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Die Hofnärrin des Diktators
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Dieses Buch beschreibt Aufstieg und Fall der albanischen Künstlerin Alida Hisku unter dem totalitären Regime Enver Hoxhas, der eine totale Isolationspolitik gegenüber dem Ausland betrieb, politische Gegner gnadenlos verfolgte und dessen oberstes Ziel die Erhaltung seiner Macht war. Am Beispiel einer intellektuellen Familie wird beschrieben, wie drei Generationen mit brutaler Diktatur, staatsverordnetem Atheismus und einer patriarchalisch-archaischen Gesellschaft umgehen. Die Großmutter ist die Seele der Familie, die ihren Halt im heimlich ausgeübten muslimischen Glauben findet. Die Mutter wacht autoritär darüber, dass kein Familienmitglied nach außen von der geltenden Norm abweicht. Der Vater arbeitet zum Schutz der Familie in hoher Position für die Partei. Über seine wahre Überzeugung spricht er nicht öffentlich, wie fast alle Albaner. Die Tochter arbeitet tagsüber im Druckerei-Kombinat unter Übererfüllung der Normen und gibt in der Freizeit für ihre Mitbürger Konzerte. Schon als 15jährige singt sie sich in die Herzen der Albaner und wird sie zum gefeierten Star. Schnell zweifelt die Vorzeigegenossin an den Verhältnissen und beginnt unbewusst ein Doppelleben. Um mit ihren seelischen Spannungen fertig zu werden, notiert sie ihre heimlichen Gedanken in ein Tagebuch und führt Zwiesprache mit ihrem Spiegelbild, da sie niemandem vertrauen kann. Dramatisch endet die Karriere Alidas und tragisch verläuft ihr Leben danach. Der Folter und der Psychiatrie gerade noch entkommen, fristet sie ein Dasein in völliger Isolation. Später dann Flucht über Serbien und Ungarn, Asylantrag in Deutschland und wieder ohne Freiheit - in einem Auffanglager. Die unmenschlichen Lebensbedingungen, zusammengepfercht mit hunderten anderer Asylanten unterschiedlichster Herkunft, sind ein Schock für sie, die Kontrollen und Verbote belasten ihre Psyche. Alida organisiert einen Streik für bessere Lebensbedingungen und das Recht auf Arbeit, kämpft für sich und ihre Kinder. Doch gerade als sie beginnt, neue Hoffnung zu schöpfen, tut sich ein neuer Abgrund auf... Dieses Buch beschreibt Aufstieg und Fall der albanischen Künstlerin Alida Hisku unter dem totalitären Regime Enver Hoxhas, der eine totale Isolationspolitik gegenüber dem Ausland betrieb, politische Gegner gnadenlos verfolgte und dessen oberstes Ziel die Erhaltung seiner Macht war. Am Beispiel einer intellektuellen Familie wird beschrieben, wie drei Generationen mit brutaler Diktatur, staatsverordnetem Atheismus und einer patriarchalisch-archaischen Gesellschaft umgehen. Die Großmutter ist die Seele der Familie, die ihren Halt im heimlich ausgeübten muslimischen Glauben findet. Die Mutter wacht autoritär darüber, dass kein Familienmitglied nach außen von der geltenden Norm abweicht. Der Vater arbeitet zum Schutz der Familie in hoher Position für die Partei. Über seine wahre Überzeugung spricht er nicht öffentlich, wie fast alle Albaner. Die Tochter arbeitet tagsüber im Druckerei-Kombinat unter Übererfüllung der Normen und gibt in der Freizeit für ihre Mitbürger Konzerte. Schon als 15jährige singt sie sich in die Herzen der Albaner und wird sie zum gefeierten Star. Schnell zweifelt die Vorzeigegenossin an den Verhältnissen und beginnt unbewusst ein Doppelleben. Um mit ihren seelischen Spannungen fertig zu werden, notiert sie ihre heimlichen Gedanken in ein Tagebuch und führt Zwiesprache mit ihrem Spiegelbild, da sie niemandem vertrauen kann. Dramatisch endet die Karriere Alidas und tragisch verläuft ihr Leben danach. Der Folter und der Psychiatrie gerade noch entkommen, fristet sie ein Dasein in völliger Isolation. Später dann Flucht über Serbien und Ungarn, Asylantrag in Deutschland und wieder ohne Freiheit - in einem Auffanglager. Die unmenschlichen Lebensbedingungen, zusammengepfercht mit hunderten anderer Asylanten unterschiedlichster Herkunft, sind ein Schock für sie, die Kontrollen und Verbote belasten ihre Psyche. Alida organisiert einen Streik für bessere Lebensbedingungen und das Recht auf Arbeit, kämpft für sich und ihre Kinder. Doch gerade als sie beginnt, neue Hoffnung zu schöpfen, tut sich ein neuer Abgrund auf...

Anbieter: buecher.de
Stand: 19.06.2019
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Etwas Licht
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Ein fotografisches und literarisches Porträt Ungarns: In ausdrucksvollen schwarz-weiß Aufnahmen hat Peter Nadas Landschaften, Dörfer, deren Bewohner und Szenen aus dem Alltag festgehalten. Die Fotos fügt er mit Prosatexten zu einer komplexen Erzählung zusammen, in der sich auch sein eigenes Leben widerspiegelt.

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Stand: 19.06.2019
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Die Analphabetin
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Fremd in einer fremden Sprache - und doch wurde sie zu einer der wichtigsten Schriftstellerinnen der Gegenwart. Nach einer wohlbehüteten Kindheit in Ungarn hatte Agota Kristof unter der kommunistischen Herrschaft zu leiden. Als ihr Vater verhaftet wurde, musste das junge Mädchen in ein staatliches Internat. 1956 floh Agota Kristof mit ihrem Mann und ihrem vier Monate alten Kind in die französischsprachige Schweiz. Dort war sie plötzlich eine Analphabetin und musste eine völlig neue Sprache erlernen - und schreibt seither großartige französische Prosa.

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Stand: 19.06.2019
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Graf Stephan Széchenyi
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Aristokrat, Aufklärer und Romantiker, Weltreisender und Großgrundbesitzer, Offizier in der habsburgischen Armee, Gründer der ungarischen Akademie der Wissenschaften, Förderer der ersten Eisenbahnen und Initiator der Brücke zwischen Buda und Pest - Stephan Széchenyi (1791 bis 1860) war ein Mann des 19. Jahrhunderts und dachte doch weit über seine Zeit hinaus. Dank seinem Unternehmungsgeist und seiner Tatkraft entstand ein neues, modernes Ungarn. Exzellent geschrieben, bietet Andreas Oplatkas Biographie das Bild einer überragenden Persönlichkeit und zugleich das Panorama einer ganze Epoche.

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Stand: 19.06.2019
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Die lustigen Emigranten
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Als die Familie von Daniel Lustig, damals zehnjährig, an einem grauen Apriltag im heimatlichen Mahlsdorf aufbricht, ist der Zweite Weltkrieg nicht mehr fern, und es wird höchste Zeit, Deutschland zu verlassen. Der Vater, von den Nationalsozialisten als Staatsfeind ausgewiesen, wartet in Ungarn auf seine Frau und die vier Kinder. Es beginnen Jahre der Wanderung und der Flucht. Doch die Kinder sollen nicht unter den Entbehrungen und Unwägbarkeiten leiden, und so versuchen sie ein Leben als ´´lustige Emigranten´´ zu führen, um sich bestmöglich mit dem Flüchtlingsschicksal abzufinden.

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Stand: 19.06.2019
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Ein russischer Roman
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Emmanuel Carrère begibt sich in diesem radikalen autobiografischen Roman auf die Spur eines ungarischen Soldaten, der 1944 verschwand, bevor man ihn 53 Jahre später als einen Kaspar Hauser ohne Sprache in der Psychiatrie eines entlegenen russischen Provinznests wiederfand. Das Leben des Ungarn zwingt Carrère, sich mit dem tragischen Leben seines eigenen Großvaters auseinanderzusetzen, eines georgischen Emigranten, der ebenfalls 1944 als Kollaborateur verschwand - und seitdem als streng gehütetes Geheimnis die schweigende Familie beherrscht. Vor dem Hintergrund der großen gesellschaftlichen Bewegungen und historischen Ereignisse in Europa erzählt Carrère von der Bedeutung des Schweigens und des Sprechens, von den weißen Stellen und blinden Flecken in den Geschichten, die jede Familie und jeder Einzelne von sich entwirft.

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Stand: 19.06.2019
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Zweiundzwanzig Tage oder Die Hälfte des Lebens,...
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1968 reist der Autor Franz Fühmann von Ost-Berlin nach Budapest. Hinter ihm liegen die Überwindung seiner Alkoholsucht und die Desillusionierung durch den Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes in Prag. Schreibend beginnt er, sein Handeln innerhalb der sozialistischen Gesellschaft, in der er lebt, zu reflektieren, und er schafft es, die Krise als Ausgangspunkt für einen Neuanfang zu nutzen. ´´Zweiundzwanzig Tage oder Die Hälfte des Lebens´´, ein Reisebericht über Ungarn, ist eine ebenso mutige wie subtile Reflexion, die zu den literarisch tiefgründigsten Auseinandersetzungen mit der DDR zählt. Lesung mit Rudolf Jürgen Bartsch 1 mp3-CD ca. 7 h 30 min

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Stand: 19.06.2019
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Erinnerungen an die Marine 1956-1996
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Der Marineoffizier Dieter ´´Blue´´ Braun berichtet humorvoll über seine Erlebnisse und Begegnungen im Dienst der deutschen Marine in den Jahren 1956 bis 1996. Dabei hat er alle Ebenen vom Matrosen bis zum Admiral erlebt. In seinen Schilderungen ruft er die Bundesmarine und den Anfang der Deutschen Marine mit ihren Menschen, mit ihren Stärken und Schwächen in unser Gedächtnis zurück. Er lässt uns teilhaben vom holprigen Beginn kurz vor dem Aufstand der Ungarn, über den kalten Krieg bis zu den ersten Jahren nach der Wiedervereinigung. Der besondere Stil und die Eigenarten der Marine stehen im Vordergrund; von strategischen Betrachtungen dagegen sieht der Autor ab.

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Stand: 19.06.2019
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