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Ungarns Außenpolitik 1990-1997
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Die Erweiterung des westlichen Integrationsraums und das Wiederaufleben ethnopolitischer Konflikte in Mittel- und Osteuropa stellen zwei zentrale Aspekte der Entwicklung Europas nach dem Ende des Kalten Krieges dar. Ungarn liegt nicht nur an der europäischen Wohlfahrtsgrenze, sondern war auch Nachbar der drei multinationalen Föderationen, die nach 1990 zerfallen sind. Drei Millionen ethnischer Ungarn leben als nationale Minderheiten in Nachbarländern. Aus Ungarns Lage am Kreuzungspunkt struktureller Bruchlinien ergeben sich widersprüchliche außenpolitische Ziele.Diese erste Gesamtdarstellung ungarischer Außenpolitik seit 1990 untersucht, unter welchen Bedingungen und mit welchen Konzepten die ungarische Außenpolitik nach dem Systemwechsel versucht hat, das Spannungsfeld zwischen Westintegration, Nachbarschafts- und Minderheitenpolitik nach unterschiedlichen Prioritäten zu optimieren. Die Arbeit wendet sich an Interessierte an Außen-, Sicherheits-, Europa- und Minderheitenpolitik.Die Verfasser, ein Deutscher und ein Ungar, arbeiten am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg beziehungsweise am Genfer Zentrum für Sicherheitspolitik.

Anbieter: Dodax
Stand: 22.01.2020
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Ungarns Außenpolitik 1990-1997
41,20 € *
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Die Erweiterung des westlichen Integrationsraums und das Wiederaufleben ethnopolitischer Konflikte in Mittel- und Osteuropa stellen zwei zentrale Aspekte der Entwicklung Europas nach dem Ende des Kalten Krieges dar. Ungarn liegt nicht nur an der europäischen Wohlfahrtsgrenze, sondern war auch Nachbar der drei multinationalen Föderationen, die nach 1990 zerfallen sind. Drei Millionen ethnischer Ungarn leben als nationale Minderheiten in Nachbarländern. Aus Ungarns Lage am Kreuzungspunkt struktureller Bruchlinien ergeben sich widersprüchliche außenpolitische Ziele.Diese erste Gesamtdarstellung ungarischer Außenpolitik seit 1990 untersucht, unter welchen Bedingungen und mit welchen Konzepten die ungarische Außenpolitik nach dem Systemwechsel versucht hat, das Spannungsfeld zwischen Westintegration, Nachbarschafts- und Minderheitenpolitik nach unterschiedlichen Prioritäten zu optimieren. Die Arbeit wendet sich an Interessierte an Außen-, Sicherheits-, Europa- und Minderheitenpolitik.Die Verfasser, ein Deutscher und ein Ungar, arbeiten am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg beziehungsweise am Genfer Zentrum für Sicherheitspolitik.

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Ungarns Außenpolitik 1990-1997
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Erscheinungsdatum: 30.06.1998, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Ungarns Außenpolitik 1990-1997, Titelzusatz: Zwischen Westintegration, Nachbarschafts- und Minderheitenpolitik, Redaktion: Zellner, Wolfgang // Dunay, Pal, Verlag: Nomos Verlagsges.MBH + Co // Nomos, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Außenpolitik // Politik // Ungarn // Geschichte // Recht // Wirtschaft // Internationale Zusammenarbeit // Politikwissenschaft // Politologie // Vergleichende Politikwissenschaften, Rubrik: Politikwissenschaft, Seiten: 490, Reihe: Demokratie, Sicherheit, Frieden (Nr. 118), Gewicht: 731 gr, Verkäufer: averdo

Anbieter: averdo
Stand: 22.01.2020
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Österreichs Außenpolitik der Zweiten Republik (...
98,99 € *
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Gehler beherrscht sein Thema souverän. Allein die Hälfte der Darstellungen gilt den zwei letzten der sechs behandelten Jahrzehnte. Der Mut zur jüngeren und jüngsten Zeitgeschichte gehört zu den besonderen, im deutschsprachigen Raum seltenen Verdiensten des Autors.Der StandardDieses Buch ist die erste Gesamtdarstellung zur Thematik und gibt der Ballhausplatz-Diplomatie ein Gesicht. Von 1945 bis in die jüngste Zeit blickt die österreichische Außenpolitik auf Entscheidungen zurück, die sowohl im Konsens als auch nach Lösung zahlreicher Konflikte im Interessenabtausch getroffen werden konnten.Die Basis bilden umfassende Literatur- und Quellenarbeiten. Die verschiedenen Phasen vom Kriegsende 1945 über das annus mirabilis 1955 und das annus horribilis 2000 bis zur Gegenwart werden systematisch aufgearbeitet und eine historische Bilanz gezogen - sie ist reichhaltig und ausgehend von den Zielsetzungen der österreichischen Außenpolitik auch positiv.Aus dem Inhalt:· Das Heraustreten aus dem Schatten der Deutschlandfrage 1955· Krise und Revolution im Nachbarland Ungarn 1956· Krisenmanagement im Zeichen der Niederwerfung des Prager Frühlings 1968· Terrorismus als innen- und außenpolitisches Problem· Transnationale Parteienkooperation· Unterentwickelte Entwicklungspolitik· Die Polenkrise 1980/81· Außenkulturpolitische Aktivitäten einer Kulturgroßmacht· Zäsur für die Neutralitätspolitik: Der Zweite Golfkrieg 1991· Der unaufhaltsame Zerfall Jugoslawiens 1991-1995· Die EU-Präsidentschaft 1998· Der Kosovo-Konflikt und die Eskalation zum Interventionskrieg 1999· Substantielle Entschädigungspolitik 2001-2005

Anbieter: Dodax
Stand: 22.01.2020
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Österreichs Außenpolitik der Zweiten Republik (...
99,00 € *
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Gehler beherrscht sein Thema souverän. Allein die Hälfte der Darstellungen gilt den zwei letzten der sechs behandelten Jahrzehnte. Der Mut zur jüngeren und jüngsten Zeitgeschichte gehört zu den besonderen, im deutschsprachigen Raum seltenen Verdiensten des Autors.Der StandardDieses Buch ist die erste Gesamtdarstellung zur Thematik und gibt der Ballhausplatz-Diplomatie ein Gesicht. Von 1945 bis in die jüngste Zeit blickt die österreichische Außenpolitik auf Entscheidungen zurück, die sowohl im Konsens als auch nach Lösung zahlreicher Konflikte im Interessenabtausch getroffen werden konnten.Die Basis bilden umfassende Literatur- und Quellenarbeiten. Die verschiedenen Phasen vom Kriegsende 1945 über das annus mirabilis 1955 und das annus horribilis 2000 bis zur Gegenwart werden systematisch aufgearbeitet und eine historische Bilanz gezogen - sie ist reichhaltig und ausgehend von den Zielsetzungen der österreichischen Außenpolitik auch positiv.Aus dem Inhalt:· Das Heraustreten aus dem Schatten der Deutschlandfrage 1955· Krise und Revolution im Nachbarland Ungarn 1956· Krisenmanagement im Zeichen der Niederwerfung des Prager Frühlings 1968· Terrorismus als innen- und außenpolitisches Problem· Transnationale Parteienkooperation· Unterentwickelte Entwicklungspolitik· Die Polenkrise 1980/81· Außenkulturpolitische Aktivitäten einer Kulturgroßmacht· Zäsur für die Neutralitätspolitik: Der Zweite Golfkrieg 1991· Der unaufhaltsame Zerfall Jugoslawiens 1991-1995· Die EU-Präsidentschaft 1998· Der Kosovo-Konflikt und die Eskalation zum Interventionskrieg 1999· Substantielle Entschädigungspolitik 2001-2005

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Jahrbuch für mitteleuropäische Studien 2015/16
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Das Jahrbuch für Mitteleuropäische Studien versteht sich als Medium zur Darstellung neuester Forschungsergebnisse aus den Bereichen Geschichte und Kultur der Donaumonarchie und ihrer Nachfolgestaaten. Es dient sowohl arrivierten Kräften als auch dem wissenschaftlichen Nachwuchs als Plattform. Das als Herausgeber fungierende Mitteleuropa-Zentrum an der deutschsprachigen Andrássy Universität Budapest legt dabei besonderen Wert auf Interdisziplinarität und Internationalität. Die publizierten Beiträge durchlaufen einen mehrstufigen Begutachtungsprozess.Die Ausgabe 2015/16 widmet sich schwerpunktmäßig dem ungarischen Volksaufstand von 1956, der sich im Jahr 2016 zum 60. Mal jährte. Die Beiträge zu dem Themenschwerpunkt beleuchten bislang unbekannte oder wenig beforschte Aspekte des Ereignisses, die zum Teil ein völlig neues Licht auf die Vorgänge sowohl in Ungarn als auch auf der Ebene der globalen Außenpolitik werfen. Die weiteren Beiträge in dem Band stellen die neuesten Forschungsergebnisse der am Mitteleuropa-Zentrum und seinen Partnerinstitutionen tätigen Forscherinnen und Forscher dar.Die Autorinnen und Autoren der Ausgabe und ihre Beiträge sind:Thomas Reichl"Panzerlärm an Österreichs Grenze" Der Einsatz des Bundesheers zur GrenzsicherungHelmut WohnoutDie Haltung der österreichischen Bundesregierung zu den Ereignissen in Ungarn im Herbst 1956Arnold SuppanTito und die Ungarische Revolution 1956Karlo Ruzicic-KesslerDie Kommunistische Partei Italiens und das Jahr 1956Edda EngelkeDie Aufnahme von Kindern und jugendlichen Flüchtlingen in Österreich im Rahmen der Flüchtlingswelle aus Ungarn 1956/57Ibolya MurberÖsterreich und die Ungarnflüchtlinge 1956Gusztáv D. KecskésEine Geschichte, die die Welt betrifft. Die Aufnahme der ungarischen Flüchtlinge des Jahres 1956Andreas Schmidt-Schweizer"Bevorzugte Behandlung". Aufnahme und Integration der Ungarnflüchtlinge in der Bundesrepublik Deutschland (Herbst 1956 bis Frühjahr 1957)Matthias MarschikDie 'undankbare' Aranycsapat: Die Rezeption ungarischer Fußballer in Wien nach dem Volksaufstand von 1956Csaba SzabóDer Ungarnaufstand 1956 und die ungarischen KirchenJohannes Mindler-Steiner"Tschinggis Khan, so scheint es, hat immer Konjunktur" Tschinggis Khan im europäischen Blickfeld. Eine Annäherung.Richard Lein100 Jahre danach. Anmerkungen zum Lusitania-ZwischenfallMartina MedolagoSpanischer Bürgerkrieg, französische Literatur und Jenö Lányis (mittel)europäische Gedanken aus einem unveröffentlichten ManuskriptMaximilian Brunner Armin Dadieu. Versuch der Biographie eines NationalsozialistenRobert Fiziker"Brüderlich, regelmäßig, operativ" Die Beziehungen zwischen den ungarischen Kommunisten und der KPÖ nach 1945 Gabor SzilagyiViel erwartet, einiges erreicht. Die SPÖ als Objekt der MSZMP-Außenpolitik Kinga Veronika MolnárErinnerungskonstruktionen am Beispiel von Károly Makks zwei Filmen Szerelem und Egy hét Pesten és Budán

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Jahrbuch für mitteleuropäische Studien 2015/16
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Das Jahrbuch für Mitteleuropäische Studien versteht sich als Medium zur Darstellung neuester Forschungsergebnisse aus den Bereichen Geschichte und Kultur der Donaumonarchie und ihrer Nachfolgestaaten. Es dient sowohl arrivierten Kräften als auch dem wissenschaftlichen Nachwuchs als Plattform. Das als Herausgeber fungierende Mitteleuropa-Zentrum an der deutschsprachigen Andrássy Universität Budapest legt dabei besonderen Wert auf Interdisziplinarität und Internationalität. Die publizierten Beiträge durchlaufen einen mehrstufigen Begutachtungsprozess.Die Ausgabe 2015/16 widmet sich schwerpunktmäßig dem ungarischen Volksaufstand von 1956, der sich im Jahr 2016 zum 60. Mal jährte. Die Beiträge zu dem Themenschwerpunkt beleuchten bislang unbekannte oder wenig beforschte Aspekte des Ereignisses, die zum Teil ein völlig neues Licht auf die Vorgänge sowohl in Ungarn als auch auf der Ebene der globalen Außenpolitik werfen. Die weiteren Beiträge in dem Band stellen die neuesten Forschungsergebnisse der am Mitteleuropa-Zentrum und seinen Partnerinstitutionen tätigen Forscherinnen und Forscher dar.Die Autorinnen und Autoren der Ausgabe und ihre Beiträge sind:Thomas Reichl"Panzerlärm an Österreichs Grenze" Der Einsatz des Bundesheers zur GrenzsicherungHelmut WohnoutDie Haltung der österreichischen Bundesregierung zu den Ereignissen in Ungarn im Herbst 1956Arnold SuppanTito und die Ungarische Revolution 1956Karlo Ruzicic-KesslerDie Kommunistische Partei Italiens und das Jahr 1956Edda EngelkeDie Aufnahme von Kindern und jugendlichen Flüchtlingen in Österreich im Rahmen der Flüchtlingswelle aus Ungarn 1956/57Ibolya MurberÖsterreich und die Ungarnflüchtlinge 1956Gusztáv D. KecskésEine Geschichte, die die Welt betrifft. Die Aufnahme der ungarischen Flüchtlinge des Jahres 1956Andreas Schmidt-Schweizer"Bevorzugte Behandlung". Aufnahme und Integration der Ungarnflüchtlinge in der Bundesrepublik Deutschland (Herbst 1956 bis Frühjahr 1957)Matthias MarschikDie 'undankbare' Aranycsapat: Die Rezeption ungarischer Fußballer in Wien nach dem Volksaufstand von 1956Csaba SzabóDer Ungarnaufstand 1956 und die ungarischen KirchenJohannes Mindler-Steiner"Tschinggis Khan, so scheint es, hat immer Konjunktur" Tschinggis Khan im europäischen Blickfeld. Eine Annäherung.Richard Lein100 Jahre danach. Anmerkungen zum Lusitania-ZwischenfallMartina MedolagoSpanischer Bürgerkrieg, französische Literatur und Jenö Lányis (mittel)europäische Gedanken aus einem unveröffentlichten ManuskriptMaximilian Brunner Armin Dadieu. Versuch der Biographie eines NationalsozialistenRobert Fiziker"Brüderlich, regelmäßig, operativ" Die Beziehungen zwischen den ungarischen Kommunisten und der KPÖ nach 1945 Gabor SzilagyiViel erwartet, einiges erreicht. Die SPÖ als Objekt der MSZMP-Außenpolitik Kinga Veronika MolnárErinnerungskonstruktionen am Beispiel von Károly Makks zwei Filmen Szerelem und Egy hét Pesten és Budán

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Stand: 22.01.2020
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Bismarcks Außenpolitik 1870-1890
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Sie gilt gemeinhin als eines der kunstvollsten politischen Netzwerke der neueren Geschichte: die Außenpolitik Bismarcks. Vor allem auf sie gründet sich der Nachruhm des ersten deutschen Kanzlers, der länger als kein anderer die Geschicke deutscher Politik bestimmt hat. Konrad Canis em.o.Professor der Berliner Humboldt-Universität, der vor wenigen Jahren die vielbeachtete Monographie Von Bismarck zur Weltpolitik. Deutsche Außenpolitik 1890 bis 1902 vorgelegt hat, wendet sich nun den ersten beiden Jahrzehnten der Kaiserzeit, der Bismarckzeit zu. Vor allem auf der Grundlage ungedruckten Aktenmaterials setzt er neue wichtige Akzente zu einem großen alten Thema ein neues Standardwerk zu einer zentralen Epoche deutscher Geschichte. Die Bismarcksche Außenpolitik war von außen wie von innen einem größeren Druck ausgesetzt, als das traditionell gesehen wird. Der rasante Aufstieg Deutschlands zur halbhegemonialen Großmacht auf dem europäischen Kontinent erzeugte bei den europäische Rivalen massive Vorbehalte, legte aber im Deutschen Reich neue Kräfte frei. Von Anfang an stand das Reich in einem Spannungsfeld zwischen diesem kraftvollen Aufstieg, dem wachsenden Potential in Gesellschaft und Staat und der geostrategischen Schwäche in der Mitte Europas mit offenen Grenzen nach allen Seiten.Bismarck hat an der mit der Reichgründung eingeleiteten Strategie seiner Politik, die auf den großmächtepolitischen Status quo gerichtet war, nach 1871 praktisch festgehalten. Doch in dem Buch wird nachgewiesen, dass er, wenn diese Konstellation gefährdet war, besonders 1875, 1878/79, 1884 und in diesen Krisenjahren 1885-1888, gleichzeitig nach Modifikationen sowie nach neuen Wegen und Mitteln gesucht hat, um die Sicherheit des Reiches stabiler zu gestalten und vor allem die feindliche Koalition zu verhindern: 1875 lockte er die Führung in Peterburg mit dem Angebot der geteilten Hegemonie auf dem europäischen Kontinent. Vier Jahre später strebte er nach einem mitteleuropäischen Block gemeinsam mit Österreich- Ungarn. 1884 suchte er das Bündnis der drei Kaisermächte Deutschland, Russland und Österreich-Ungarn mit einer prorussischen Akzentuierung zu festigen und gleichzeitig Frankreich an dasselbe behutsam anzunähern. Der Autor erklärt, warum allen diesen Vorstössen der Erfolg versagt geblieben ist. In den Krisenjahren 1885-1888 kam es Bismarck darauf an, seinen Bewegungsspielraum durch das Offenhalten unterschiedlicher Optionen zu sichern, die vor allem das Zarenreich ablenken oder einbinden sollten und gegen Frankreich sogar den Kriegsfall nicht ausließen, um einzig den Zweifrontenkrieg ausschließen oder wenigstens verzögern zu können. Doch auf jegliche Offensivstrategie hat der Kanzler verzichtet und seine traditionelle Linie auch diesmal nicht verlassen. Nach der Krise ging es ihm mit dem Angebot eines Bündnisses an England nicht zuletzt um öffentliche Wirkung außerhalb wie innerhalb Deutschlands.Um die Triebkräfte der Außenpolitik differenzierter zu erfassen, gibt der Autor generell der Darstellung auch den innenpolitischen, ideologischen, militärischen und wirtschaftlichen Faktoren adäquaten Raum, sucht aber jegliche Überzeichnung zu vermeiden. Zuerst die außenpolitischen Vorgänge und Ereignisse selbst bleiben im Mittelpunkt und bieten den Ausgangspunkt für die Erklärungen. Mit der Einleitung und dem Ausblick wird die Bismarckzeit in den übergreifenden Zusammenhang vom Aufstieg und Fall des Kaiserreiches eingeordnet.

Anbieter: Dodax AT
Stand: 22.01.2020
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Österreichs Außenpolitik der Zweiten Republik (...
98,99 € *
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Gehler beherrscht sein Thema souverän. Allein die Hälfte der Darstellungen gilt den zwei letzten der sechs behandelten Jahrzehnte. Der Mut zur jüngeren und jüngsten Zeitgeschichte gehört zu den besonderen, im deutschsprachigen Raum seltenen Verdiensten des Autors.Der StandardDieses Buch ist die erste Gesamtdarstellung zur Thematik und gibt der Ballhausplatz-Diplomatie ein Gesicht. Von 1945 bis in die jüngste Zeit blickt die österreichische Außenpolitik auf Entscheidungen zurück, die sowohl im Konsens als auch nach Lösung zahlreicher Konflikte im Interessenabtausch getroffen werden konnten.Die Basis bilden umfassende Literatur- und Quellenarbeiten. Die verschiedenen Phasen vom Kriegsende 1945 über das annus mirabilis 1955 und das annus horribilis 2000 bis zur Gegenwart werden systematisch aufgearbeitet und eine historische Bilanz gezogen - sie ist reichhaltig und ausgehend von den Zielsetzungen der österreichischen Außenpolitik auch positiv.Aus dem Inhalt:· Das Heraustreten aus dem Schatten der Deutschlandfrage 1955· Krise und Revolution im Nachbarland Ungarn 1956· Krisenmanagement im Zeichen der Niederwerfung des Prager Frühlings 1968· Terrorismus als innen- und außenpolitisches Problem· Transnationale Parteienkooperation· Unterentwickelte Entwicklungspolitik· Die Polenkrise 1980/81· Außenkulturpolitische Aktivitäten einer Kulturgroßmacht· Zäsur für die Neutralitätspolitik: Der Zweite Golfkrieg 1991· Der unaufhaltsame Zerfall Jugoslawiens 1991-1995· Die EU-Präsidentschaft 1998· Der Kosovo-Konflikt und die Eskalation zum Interventionskrieg 1999· Substantielle Entschädigungspolitik 2001-2005

Anbieter: Dodax AT
Stand: 22.01.2020
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